Bachelorstudium
Das Bachelorstudium ist aus dem Bologna-Prozess hervorgegangen. Dieser Prozesses resultiert aus einem Beschluss von 29 europäischen Bildungsministern, die am Ende des 20. Jahrhunderts beschlossen haben, dass bis zum Jahr 2010 ein einheitliches europäisches Hochschulwesen erschaffen wird, damit die Abschlüsse leichter miteinander verglichen werden können.
Im Rahmen des Bachelorstudiums, dass in vielen europäischen Ländern eingeführt wurde, erlangen die Studenten den ersten akademischen Grad. Im Anschluss an den Bachelor kann der Masterstudiengang besucht werden, der den Studiengang weiter vertieft.
Die Regelzeit des Bachelorstudiums beträgt sechs Semester. Im Rahmen des Studiums müssen 210 Leistungspunkte erreicht werden, wobei ein Leistungspunkt in Deutschland einen Arbeitsaufwand von 30 Stunden darstellt.
Das Bachelorstudium ist in Module unterteilt, wobei in diesen Modulen eine oder mehrere Lehrveranstaltungen, die das gleiche Lernziel verfolgen, zusammengefasst werden. Für diese Module erhält der Student Leistungspunkte.
Der beliebteste Bachelorstudiengang ist Bachelor of Arts, der in den Fachrichtungen Gesellschafts- und Sozialwissenschaften, Sprach- und Kulturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften belegt werden kann. Auch der Bachelor of Science mit den Fachrichtungen Informatik, Mathematik oder Physik erfreut sich einer großen Beliebtheit.
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