12.02.2010
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Thema

Berufsbild Investmentbanker

Ein Artikel von Eduard

Bereits 1999 wurde an der TU Chemnitz die Studienrichtung des Investmentbankers eingeführt. Damals standen alle Zeichen auf Börsengänge und wenige Jahre später boomte das Geschäft, bis die mittlerweile überall angekommene Krise es dem Investmentbanker schwer machte. Der Beruf als solches ist aber noch lange nicht tot, er hat sich nur derzeit etwas gewandelt. investment Investmentbanker müssen zahlreiche verschiedene Analysen durchführen, Kunden beraten und im Sinne ihres Arbeitgebers handeln. Aus diesem Grund ist ein Studium mit wirtschaftlichem Hintergrund auch die Grundvoraussetzung, um Investmentbanker zu werden. Das Investmentbanking ist dabei ein ganz eigener Zweig der großen Finanzinstitute. Sie beschäftigen sich in diesem Bereich vor allem mit Wertpapiergeschäften, Unternehmensfusionen und Börsengängen. Dabei müssen die einzelnen Unternehmen genau betrachtet und analysiert werden, was wiederum eine gute Marktkenntnis voraussetzt.

Der Wandel im Berufsbild des Investmentbankers

War der Investmentbanker einst vorrangig dafür da, risikoreiche Geldanlagen zu bewerten und an die Kunden zu verkaufen, hat sich das Bild mittlerweile gewandelt. Heute soll der Investmentbanker nicht mehr als Spekulant auftreten, sondern vielmehr für die Optimierung des Portfolios sorgen. Als Grundsatz gilt: Nur ein Depot mit breiter Streuung und Diversifizierung ist ein gutes Depot. Hinzu kommen viele Geldumschichtungen innerhalb des Depots, weg von den spekulativen Anlagen, hin zu den sicheren Geldanlagen. Der Investmentbanker steht mittlerweile also vor der Aufgabe, möglichst sichere, aber dennoch renditestarke Anlagen für seine Kunden zu finden und diese zu verkaufen. Dabei ist er nicht selten im Gewissenskonflikt, da er an den Abschlüssen mit Provisionen beteiligt wird. Ein seriöser Investmentbanker wird allerdings das Augenmerk stets auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden legen. Bereits zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde klar, dass sich auch der Finanzmarkt verändern wird. Ein Kredit wird den Unternehmen nicht mehr so einfach gewährt, vielmehr müssen Darlehen und Co. über Anleihen und Wertpapiere besichert werden. Insofern kam es zu dieser Zeit bereits zu einem Wandel des Berufsbilds des Investmentbankers.

Einkommen der Investmentbanker

Das Einkommen der Investmentbanker setzt sich aus einem Fixgehalt, sowie Provisionen zusammen. Es ist bereits zu Beginn der Tätigkeit sehr hoch und liegt durchschnittlich zehn oder zwanzig Prozent über dem Verdienst eines normalen Bankangestellten. Die Steigerungen in den ersten Berufsjahren sind ebenfalls enorm, so dass schnell ein Fixgehalt von 150.000 Euro pro Jahr zusammenkommt. Hinzu kommen die Provisionen, die in besonders guten Jahren und bei Spitzen-Investmentbankern in die Millionen gehen können. Dem gegenüber steht allerdings auch ein unsicherer Job. Denn sobald sich die Finanzmärkte dahingehend verändern, dass die recht risikoreichen Geldanlagen nicht mehr nachgefragt werden, wird schnell an dieser Stelle eingespart. Investmentbanker müssen dann damit rechnen, ihren Job zu verlieren und anderswo anzuheuern. Deshalb gilt, dass mit den hohen Einkommen aus guten Jahren für die mit Sicherheit folgenden schlechten Zeiten vorgesorgt werden muss. Ausbildung zum Investmentbanker Die Ausbildung zum Investmentbanker ist mittels des gleichnamigen Studiengangs möglich. Ebenfalls besteht die Chance, über die DVFA, die Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management eine Ausbildung als Investmentbanker zu absolvieren. Hier müssen allerdings sämtliche Kosten selbst getragen werden. Diese liegen bei mehr als 10.000 Euro. Eine Investition, die sich im Anschluss an die Ausbildung unbedingt auszahlen muss, damit das Ganze Sinn macht. Vor der Ausbildung sollten sich künftige Investmentbanker allerdings gründlich über diesen Beruf informieren. Denn Arbeitstage mit zwölf und mehr Stunden sind in diesem Beruf an der Tagesordnung. Freizeit bleibt da kaum noch übrig und auch eine Familie kann wohl nur selten gegründet werden. Zudem stehen Investmentbanker häufig unter massivem Zeitdruck, denn die Daten für Wertpapiere oder Unternehmensanalysen müssen besonders zeitnah ausgewertet werden, damit die Vorhersage für den Markt noch stimmt. Alles in allem ist der Job des Investmentbankers mit sehr viel Stress verbunden, kann aber ein sehr interessantes Einkommen bieten.

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Ausbildung, Investmentbanker, Chemnitz,

Kommentare

Diskussion zu diesem Beitrag
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Ulrike schrieb am 18:41 Uhr 10.12.2010

13 Hey Leute, wie findet ihr die Seite ? Ich find sie klasse !

Sigrid schrieb am 06:10 Uhr 10.12.2010

19. Ich liebe den Genuss. Beste Erfindung der Welt.

kjnb schrieb am 08:55 Uhr 08.12.2010

:) Ich liebe diese Seite, ihr seit so cool!!! :)

Steffan schrieb am 11:15 Uhr 07.11.2010

Ihr baut mich auf, das tut echt gut. Danke!

 
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