Medienfonds

Bei den Medienfonds handelt es sich um geschlossene Fonds, die in bestimmte Projekte aus dem Bereich Fernsehen, Film- oder in andere Medienbereiche Kapital investieren. Die Fonds sammeln dazu über einen relativ geringen Zeitraum das Geld der interessierten Anleger ein, und zwar durch die Ausgabe von Anteilen an der jeweiligen Gesellschaft,
die oftmals in der Rechtsform der GmbH & Co. KG gegründet wird, um ein einzelnes Projekt zu finanzieren. Im Bereich Finanzen gelten die geschlossenen Fonds an sich, und somit auch die Medienfonds, als Geldanlage für risikobewusste Anleger, weil durch die Konzentration des Fonds auf ein oder sehr wenige Projekte ein erhöhtes Anlagerisiko besteht. Medienfonds werden wie die meisten klassischen Fonds auch nicht an der Börse gehandelt, sondern man kann die Anteile in diesem Fall nur über einen bestimmten Zeitraum hinweg von der Gesellschaft selber erwerben. Eine Rückgabe der Anteile ist normalerweise erst nach Jahren möglich. Bis Ende des Jahres 2005 haben die meisten Anleger ihr Geld vor allen Dingen wegen der möglichen Verlustzuweisung in Medienfonds investiert, diese Möglichkeit wurde jedoch am Ende des genannten Jahres beseitigt, sodass das Interesse an Medienfonds seitdem nachgelassen hat.

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